Praxisurlaub 27.12.2017 - 29.12.2017



Impfungen

Die STIKO (ständige Impfkommission in Deutschland) bewertet alle Impfungen hinsichtlich Nutzen und Nebenwirkungen und gibt Empfehlungen heraus. An diesen Empfehlungen orientieren sich die Ärzte bei ihrer Beratung und Durchführung, und die Krankenkassen hinsichtlich der Kostenübernahme. Zu den öffentlich empfohlenen Impfungen, die die Krankenkassen bezahlen, gehören:
- Tetanus (Wundstarrkrampf)
- Diphtherie
- Polio (Kinderlähmung) als Grundschutz
- Grippe
Im Herbst ist es in jedem Jahr notwendig, sich gegen die drohende Virusgrippe impfen zu lassen.

Die Virusgrippe ist keine harmlose Erkrankung, wie viele Menschen denken. Sie ist nicht vergleichbar mit einer normalen Erkältung (Husten und Schnupfen). Es handelt sich um eine für viele Menschen lebensbedrohliche Erkrankung, an der jedes Jahr einige tausend Menschen in Deutschland versterben.

Risikopatienten sollten sich jedes Jahr deshalb impfen lassen. Die STIKO (ständige Impfkommission) empfiehlt daher die Impfung für:

Menschen mit chronischen Erkrankungen (z.B. Diabetes, Immunschwäche, Herz-Kreislauferkrankungen)
Menschen über 60 Jahren
Menschen mit vielen zwischenmenschlichen Kontakten
Die Impfung ist prinzipiell aber für Jeden sinnvoll, unabhängig vom Alter und Gesundheitszustand. Auch Kinder sind gefährdet und können geschützt werden - die Impfung ist ab vollendetem 1. Lebensjahr möglich.

In Bayern zahlen die Krankenkassen prinzipiell die Grippeimpfung für Jeden, der sich schützen möchte.

Wenn Sie sich impfen lassen wollen, fragen Sie bitte zuvor in unserer Praxis nach, ob Impfstoff vorhanden ist.

- FSME (durch Zecken übertragene Hirnhautentzündung)
- Masern, Mumps, Röteln
- bis zum 18. Lebensjahr:
- Pertussis (Keuchhusten)
- HIB (Hämophilus)
- Hepatitis B (Leberentzündung)
- Windpocken
Die Krankenkassen in Bayern haben die Windpocken-Impfung (Varizellen) als Standard in den Impfkalender aufgenommen. Diese soll künftig als Grundimmunisierung im Kleinkindalter von 11 bis 14 Lebensmonaten erfolgen, indem sie zeitgleich mit einem Kombinationswirkstoff gegen Masern, Mumps und Röteln geimpft wird. Ihr Kind benötigt dazu keinen zusätzlichen Piks, da die Windpocken-Impfung in den Masern-Mumps-Röteln-Impfstoff integriert worden ist.

Für Ungeimpfte und bisher nicht an Varizellen erkrankte Kinder kann die Impfung bis zum 18. Lebensjahr nachgeholt werden. Für Risikopatienten, wie Menschen mit schwerer Neurodermitis, Frauen mit Kinderwunsch oder Patienten, die das Immunsystem unterdrückende Medikamente einnehmen, und die noch keine Windpocken hatten, tragen die Krankenkassen auch weiterhin die Kosten der Impfung im Erwachsenenalter, da für sie die Infektion mit Windpocken ein erhöhtes Krankheitsrisiko darstellt.

Bei Kindern bis zum 13. Lebensjahr ist eine Impfung ausreichend, um einen wirkungsvollen Schutz aufzubauen. Ab dem vollendeten 13. Lebensjahr benötigt man zwei Impfungen im Abstand von vier bis acht Wochen. Der zur Verfügung stehende Impfstoff ist sehr gut verträglich.

Erreger der Windpocken ist das Varizella-Zoster-Virus. Es ist hochansteckend, weltweit verbreitet und verursacht bei uns die häufigste Infektionskrankheit im Kindesalter, welche durch eine Impfung vermieden werden könnte. Etwa 750000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich an Windpocken. Rund 90 % davon sind Kinder unter 12 Jahren. Viele Leute sind immer noch der Meinung, Windpocken seien eine harmlose Kinderkrankheit. In etwa 5 Prozent verlaufen sie jedoch nicht so leicht (bakterielle Superinfektionen, Mittelohr- oder Lungenentzündungen, Hirnhaut- oder Gehirnentzündungen) und es können auch schwerwiegende Folgeschäden entstehen.

Bislang war die Windpocken-Impfung in erster Linie auf Risikogruppen orientiert. Nun soll nach und nach ein Impfschutz der ganzen Bevölkerung erreicht werden.

- Pneumokokken
- Meningokokken
Aber nicht alle sinnvollen und möglichen Impfungen werden von den Krankenkassen bezahlt. Impfungen vor Urlaubsreisen wie gegen Hepatitis A (Leberentzündung) und ähnliches sind durchaus nützliche private Impfleistungen
Nicht alle sinnvollen und von der ständigen deutschen Impfkommission empfohlenen Impfungen werden auch von den Krankenkassen erstattet. Dies sind z.B. gegen:
- Hepatitis A
[Fehler mit Informationsweitergabe]
Huch, Christian Pfeiffer hat wohl vergessen mir Infos für diesen Teil der Webseite zu geben. Bitte entschuldigen Sie, dass hier keine Informationen zu Hepatitis A zu finden sind.